Literarischer Salon: Dorothea Trottenberg und Felix Münger über das Übersetzen
Was zeichnet eine gute Literaturübersetzerin aus? «Es braucht Leidenschaft für beide Sprachen, ein gutes Instrumentarium auch in der Muttersprache, und man muss unglaublich akribisch sein», beantwortet Dorothea Trottenberg die Frage in einem Interview. Im Literarischen Salon wird die mehrfach preisgekrönte Wahlzürcherin über ihre zwei neuesten Übertragungen aus dem Russischen sprechen: die Sammlung ironisch-satirischer Kurzerzählungen «Alles über die Liebe» von Teffi und die poetisch dichte, fiktionalisierte Autobiografie «Das Leben Arsenjews» des Nobelpreisträgers Iwan Bunin. Beide Werke entstanden um 1930 im französischen Exil, werfen ganz unterschiedliche sprachliche und übersetzerische Fragen auf und ermöglichen einen spannenden Einblick in Dorothea Trottenbergs Werkstatt.
Dorothea Trottenberg, 1957 in Dortmund geboren, übersetzt klassische und zeitgenössische russische Literatur, unter anderem von Lev Tolstoj, Sigismund Krzyżanowski, Viktor Pelewin, Elena Chizhova und Vladimir Sorokin sowie bislang zwölf Bände des erzählerischen Werks von Iwan Bunin. Sie wurde für ihre Übersetzungen unter anderem mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet sowie zuletzt 2024 mit dem Spezialpreis Übersetzung des Bundesamts für Kultur für ihr Gesamtwerk.
Foto: © Julien Chavaillaz
Platzreservationen:
Reservationen auf der Website der Literarischen.
Eintritt:
Erwachsene: 20.- / Schüler:innen, Studierende & Kulturlegi: 10.- / Mitglieder: Eintritt frei
Abendkasse jeweils ab 18:30 Uhr geöffnet
Barbetrieb: Bis 21.30 Uhr