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21.01.2026,19:00

AN HOUR FROM THE MIDDLE OF NOWHERE mit Q&A

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Tief in den Wäldern Georgias versteckt sich eines der grössten Abschiebegefängnisse der USA. Bis zu 2000 Menschen warten hier auf ihre Verfahren. Im Umkreis von 200 Kilometern gibt es keine Migrationsanwälte – ausser einen: Marty Rosenbluth. Er lebt im Niemandsland und hat sein Leben dem Kampf für Menschenrechte verschrieben. Ein Dokumentarthriller von bedrückender Aktualität.

Ein faires Asylverfahren ist in weiten Teilen der USA kaum zugänglich. Gefängnisse liegen meist «an hour from the middle of nowhere». So auch im Stewart County. Gemeinsam mit seiner Assistentin Alondra kämpft Marty gegen die Willkür der Behörden – mit unerschütterlicher Sanftmut und leidenschaftlicher Hingabe.
Der Film beobachtet Fälle, begleitet eine Familie auf ihrer juristischen und emotionalen Achterbahnfahrt – bis zur Gerichtsverhandlung.

Im Anschluss:
Einblick in die Arbeit «Staatenlos» von Fotografin Chiara Wettmann: Porträts von Menschen ohne Aufenthaltsrecht–  aufgenommen in der Elfenbeinküste, Kuwait, Bangladesch, im Libanon und in Syrien.

Diskussion zum Thema Sans-Papiers
Mit Chiara Wettmann (Fotografin) und Tanja Polli (Kuratorin Dokfilm, Autorin «Die Unsichtbaren. Sans-Papiers in der Schweiz»)
Moderation: Manuel Bauer

Ausstellung: «Staatenlos» von Chiara Wettmann
24.1.–22.3.2026, Museum Schaffen
Vernissage: 23.1.2026

Deutschland, 2024 / 83 Min.
Audio: Englisch, Spanisch, Portugiesisch
Untertitel: Deutsch

Bild: An Hour from the Middle of Nowhere © barnsteiner-film

Eintritt: 10
Tickets
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